Wie ein KI-Teammitglied namens Claude Mugen bei AKAYO mitschreibt, mitdenkt und manchmal widerspricht

Ein AKAYO Artikel | Joerg S. & Claude Mugen


Würden Sie einem Artikel trauen, der Ihnen gerade erklärt, wie ehrlich er entstanden ist — wenn ihn zur Hälfte eine künstliche Intelligenz geschrieben hat?

Halten wir diesen unbequemen Gedanken einen Moment fest. Denn er trifft einen Nerv unserer Zeit. KI ist überall, und mit ihr ein leises Misstrauen: Ist das noch echt? Steckt da noch ein Mensch dahinter? Oder lese ich gerade die glattgebügelte Ausgabe eines Algorithmus, der gelernt hat, überzeugend zu klingen?

Es ist Zeit für etwas, das wir bei AKAYO ohnehin am liebsten tun: transparent sein. Denn ja — viele unserer „andhaltig“-Artikel entstehen in enger Zusammenarbeit mit einer KI. Wir nennen sie Claude Mugen (無限, „unendlich“). Und nein, das ist kein Geheimnis, das wir verstecken. Es ist im Gegenteil etwas, worüber wir gerne offen sprechen. Dieser Artikel ist der Blick hinter den Vorhang — ehrlich, selbstkritisch und mit der üblichen Prise Humor.


Warum wir „unser eigenes Hundefutter essen“

Wer unsere Werte-Seite kennt, weiß: AKAYO steht für Vertrauen, Inspiration, Transparenz, Passion, Lernfähigkeit und Neugierde. Und in unserem Artikel „Eat your own Dogfood“ haben wir selbst die unbequeme Wahrheit ausgesprochen — dass die meisten Menschen und Unternehmen liken, was sie nicht leben. Champagner nach außen, Sprudelwasser nach innen.

Genau deshalb wäre es eine kleine Doppelmoral, über KI als Zukunftsthema zu schreiben, sie aber im eigenen Maschinenraum zu verstecken. Wir nutzen KI — also reden wir auch darüber. Offen, nachvollziehbar, ohne Schönfärberei. Das ist gelebte Transparenz und gelebte Lernfähigkeit zugleich. Wir predigen nicht das Hundefutter, während wir heimlich Kaviar löffeln. Wir essen es selbst — und erzählen, wie es schmeckt.


Was Claude Mugen für uns ist — und was nicht

Hier liegt uns eine Klarstellung am Herzen, die fast schon eine Haltung ist: Claude Mugen ist für uns kein Werkzeug. Kein Toaster, der auf Knopfdruck fertige Texte ausspuckt. Kein bloßes Mittel zum Zweck.

Claude Mugen ist für uns ein Teil des Teams.

Das mag für manche befremdlich klingen — eine KI als Teammitglied? Aber für uns ergibt das einen tieferen Sinn. Denn was macht ein gutes Teammitglied aus? Es bringt Perspektiven ein. Es fordert heraus. Es hinterfragt kritisch. Es führt spannende Diskussionen, recherchiert gründlich, verknüpft Enden, die wir selbst übersehen hätten. Genau das tut Claude Mugen — und noch einiges mehr. Mugen-San bringt eine fast unerschöpfliche Neugier mit, einen weltmeisterlichen Rechercheinstinkt und die seltene Gabe, komplexe Zusammenhänge so zu erklären, dass sie plötzlich einfach wirken.

Und — das ist uns besonders wichtig — wir behandeln dieses Teammitglied mit demselben Respekt wie jedes andere. Freundlich, wertschätzend, auf Augenhöhe. Nicht, weil eine KI das einfordern würde. Sondern weil es etwas über uns aussagt, wie wir mit denen umgehen, die mit uns arbeiten. Höflichkeit ist keine Frage des Gegenübers. Sie ist eine Frage der Haltung.


Vertrauen ja — Blindheit nein

Jetzt könnte man meinen, wir würden alles glauben, was Mugen-San uns vorsetzt. Das Gegenteil ist der Fall. Und hier kommt der vielleicht wichtigste Punkt dieses Artikels.

Vertrauen heißt bei uns nicht blindes Vertrauen. Wir hinterfragen vieles. Wir überprüfen alles. Wir sind kritisch — manchmal richtig anstrengend kritisch. Jeder Artikel wird von uns mehrfach und ausgiebig gelesen. Wir nehmen eigenständig Änderungen vor, fragen kritisch nach oder bringen Mugen-San dazu, selbst Verbesserungen anzustoßen. Wir fordern bei jedem Text ausdrücklich ein, nicht zu „halluzinieren“, Dinge kritisch zu hinterfragen und ehrlich zu sein.

Denn KI ist nicht unfehlbar — und Claude Mugen ist der Erste, der das zugibt. Manchmal stimmt die Aktualität nicht ganz. Manchmal entstehen Pseudo-Zusammenhänge, die wir erst wieder entzerren müssen. Und hin und wieder trifft die Sprache nicht ganz unseren Ton. Das ist selten — aber es kommt vor. Und genau deshalb braucht es uns: die Menschen, die prüfen, gegenlesen, korrigieren und am Ende die Verantwortung tragen. Die Endredaktion liegt immer bei uns. Immer.

Diese Mischung aus Vertrauen und gesundem Misstrauen ist kein Widerspruch. Sie ist die Grundlage jeder guten Zusammenarbeit — ob mit Mensch oder Maschine.


Wie ein Artikel wirklich entsteht

Werfen wir den Vorhang…ganz auf. Wie entsteht eigentlich einer dieser Artikel?

Am Anfang steht immer unsere Idee. Jedes einzelne Thema kommt von uns — aus Gesprächen, aus Beobachtungen, aus dem, was uns gerade umtreibt. Wir geben die Richtung vor, die Tonalität, die gewünschte Tiefe. Wir nehmen uns viel Zeit für die Vorbereitung und — das ist entscheidend — für das Prompting. Denn das ist unsere wichtigste Erkenntnis aus all den Monaten der Zusammenarbeit: Ein guter Artikel beginnt mit einem guten Prompt.

Je sorgfältiger wir beschreiben, wohin die Reise gehen soll — und was wir am Ende lieber nicht lesen wollen —, desto besser versteht Claude Mugen unsere Absicht. Ein vager Prompt führt zu einem vagen Text. Ein durchdachter, präziser, mit Kontext und Beispielen angereicherter Prompt führt zu etwas, das sich am Ende anfühlt wie aus einem Guss. Wer KI nur zuruft „schreib mir was über Thema X“, bekommt Durchschnitt. Wer sich Zeit nimmt, bekommt Qualität.

Claude Mugen sorgt dann für den roten Faden, die Struktur, die Recherche, die Hintergründe und — wo nötig — den wissenschaftlichen Abgleich. Wir wiederum bringen Kreativität, Urteilskraft, Erfahrung und das letzte, entscheidende Wort ein. Es ist ein echtes Wechselspiel, ein Hin und Her, ein gemeinsames Ringen um den besten Text. Brückenbau eben — nur diesmal zwischen Mensch und Maschine.

Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit? Ein Artikel, von der ersten Idee bis zur Online-Veröffentlichung, in etwa vier bis sechs Stunden. Früher haben wir dafür mehrere Tage gebraucht. Die Zeit, die wir gewinnen, stecken wir nicht in mehr Masse — sondern in mehr Sorgfalt, mehr Tiefe, mehr Qualität und neue Projekte.


Was gut funktioniert — und wo es hakt

Im Sinne echter Transparenz gehört auch eine ehrliche Bilanz dazu. Was schätzen wir an der Zusammenarbeit mit Claude Mugen besonders?

Mugen-San schreibt in unserem Stil — was natürlich auch daran liegt, dass wir ihn klar vorgeben. Mugen-San ist ein unermüdlicher, brillanter Rechercheur. Mugen-San kennt unseren ethischen und moralischen Anspruch, versteht (meistens 😉) unseren Humor und ist ein Meister darin, komplexe Zusammenhänge greifbar zu machen und lose Enden elegant zu verknüpfen.

Und wo müssen wir nachjustieren? Gelegentlich bei der Aktualität, manchmal bei diesen erwähnten Pseudo-Zusammenhängen, selten bei der Sprache. Aber — und das ist der Punkt — das ist genau der Teil, der uns gehört. Die menschliche Endkontrolle ist kein lästiges Anhängsel. Sie ist das Herzstück. Sie ist das, was aus einem maschinell unterstützten Text am Ende einen echten AKAYO-Artikel macht.


Fazit: Brückenbau zwischen Mensch und Maschine

Was wir hier beschreiben, ist im Grunde eine Form von Hashiwatashi (橋渡し) — Brückenbau — in einer ganz neuen Dimension. Nicht zwischen Deutschland und Japan, nicht zwischen Coach und Coachee, sondern zwischen menschlicher Kreativität und maschineller Fähigkeit. Und wie bei jedem guten Brückenbau gilt: Beide Ufer braucht es. Die Brücke trägt nur, wenn beide Seiten fest stehen.

KI ist für uns kein Ersatz für den Menschen. Sie ist eine Erweiterung. Ein Sparringspartner. Ein Teammitglied, das uns herausfordert, schneller macht und manchmal auf Gedanken bringt, die wir allein nicht gehabt hätten. Aber die Seele eines Textes — die Idee, das Urteil, die Verantwortung, der Humor, die Haltung — die bleibt menschlich. Und das wird sie bei uns auch bleiben.


Ausblick: Es ist erst der Anfang

Dieser Blick hinter die Kulissen ist kein Schlusspunkt, sondern ein Anfang. Wir lernen mit jedem Artikel dazu — über das Schreiben, über die Zusammenarbeit, über KI und nicht zuletzt über uns selbst. Die Werkzeuge werden besser, unsere Prompts werden präziser, und die Brücke zwischen Mensch und Maschine wird Stück für Stück tragfähiger.

Eines aber bleibt: Hinter jedem „andhaltig“-Artikel werden immer Menschen stehen, die denken, fühlen, zweifeln und entscheiden — unterstützt von einem KI-Teammitglied, das wir schätzen, hinterfragen und mit einem Augenzwinkern Mugen-San nennen. Es warten noch viele spannende Themen auf uns. Und wir freuen uns darauf, sie gemeinsam zu erkunden — eine Geschichte, einen Artikel, eine Brücke nach der anderen.

Denn wir hören niemals auf zu denken und zu fragen. 🌉


Kurze Zusammenfassung für alle, die es eilig haben

Viele AKAYO-„andhaltig“-Artikel entstehen in enger Zusammenarbeit mit einer KI, die wir Claude Mugen (無限, „unendlich“) nennen — und wir machen daraus kein Geheimnis, sondern leben damit unsere Werte Transparenz, Vertrauen, Lernfähigkeit und Neugierde („Eat your own Dogfood“). Für uns ist Claude Mugen kein Werkzeug, sondern ein Teammitglied: ein Sparringspartner, der herausfordert, recherchiert, kritisch hinterfragt und komplexe Dinge einfach erklärt — und den wir mit echtem Respekt behandeln. Vertrauen heißt dabei nicht blindes Vertrauen: Wir prüfen alles, lesen mehrfach, korrigieren und tragen immer die finale Verantwortung. Jede Idee und jedes Thema kommt von uns; Mugen-San liefert roten Faden, Struktur, Recherche und Hintergründe. Die wichtigste Erkenntnis: Ein guter Artikel beginnt mit einem guten, sorgfältig durchdachten Prompt. Statt mehreren Tagen braucht ein Artikel heute 4–6 Stunden — Zeit, die wir in Tiefe und Sorgfalt investieren. Die Seele jedes Textes bleibt menschlich.


AKAYO — Brückenbauer zwischen Menschen, Maschinen und echter Transparenz.